Wieder gut behütet

In der kalten Jahreszeit geht es nicht ohne Mützen. Durch das häufige Tragen werden diese Mützen entsprechend strapaziert. Bei dieser Lieblings-Mütze hat sich der Rand geweitet. Und, jetzt im Winter, wenn man auch noch dicke Schals trägt, die den Nacken gut füllen, hat sich die Mütze ständig am Hinterkopf hoch geschoben. Da sollte Abhilfe geschaffen werden.

Beim Abtasten des Randes spürten wir, dass sich der eingelegte Wulst im Rand an einer Stelle dünner anfühlte. Die Mütze, aus einem Strickschlauch gefertigt, besitzt keine Seitennaht über die wir an die Einlage heran kommen konnten. Uns blieb also nichts Anderes übrig, als einen 1,5 cm langen Einschnitt, an der dünnen Stelle, anzubringen.

 

Tatsächlich war die Einlage, bestehend aus einem aufgeschäumten Kunststoff, kurz vor dem Reißen. Wir haben 1,5 cm an Länge weggenommen und die Einlage wieder zum Ring geschlossen.

Nicht-textiles Material lässt sich auch nähen. Man darf es nur nicht zu sehr zusammen ziehen, und auch nicht stark dehnen, sonst reißt es. Anschließend haben wir den Einschnitt geschlossen. Fast unsichtbar.

 

Die Mütze sitzt nun wieder perfekt, wie am ersten Tag. Und wärmt die Trägerin genau so, wie sie die Trägerin schmückt.

Das Nähcafé Metzingen,
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Hier der aktuelle Flyer

Über Margarete Riedlinger

Bürgermentorin Projekt: Nähcafe Metzingen
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